Homepage der Katholischen Kirche Hemmoor

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  Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

 

  Irgendwie fühlt es sich noch gar nicht nach Sommerferien an. Geht es

  Ihnen vielleicht ähnlich? Auch wenn draußen die Temperaturen in diese

r Woche in die Höhe schießen sollen und wir ja durchaus schon wirklich

   schöne Wochen hatten, ist das Gefühl, auf den Juli und die Ferien

  zuzugehen, bei mir noch nicht da. Es ist, als ob da Wochen einfach

  nicht stattgefunden haben, obwohl ich mich über zu wenig Arbeit

  nicht beklagen kann… Es ist dieses Jahr eben alles etwas anders.

  Tatsache ist, dass die Sommerferien am 16. Juli beginnen und bis zum

26. August gehen. Doch wie sehen die Ferien dieses Jahr aus?

  Können die geplanten Reisen stattfinden? Bleiben Sie doch eher in

  der Nähe, in Deutschland oder wagen Sie sich weiter weg? Was passiert

, wenn ich an meinem Urlaubsort in einen neuen Hotspot des C-Virus

  gerate?

  Auch wenn ich in der Ferienzeit keinen Urlaub habe, sondern eigent-

  lich erst danach, mache ich mir auch darüber Gedanken. Auf der ande-

 ren Seite beschäftigt mich schon sehr, wie es wohl nach den Ferien

  aussehen wird. Wir haben schon zu Beginn des Jahres den

  ökumenischen Einschulungsgottesdienst für die weiterführenden Schulen

  (also Klasse 5) geplant. Ob der am 26.08. um 18.00 Uhr in unserer

  Kirchen stattfinden kann? Unter welchen Bedingungen und mit wie vielen

  Teilnehmern, kann ich heute noch nicht sicher sagen. Wir stehen

  bereit und reagieren spontan auf die Lage.

  Ebenso geht es unseren Erstkommunionkindern, die eigentlich schon

  längst ihre Erstkommunion gefeiert hätten. Jetzt haben wir mit

  dem Katechetenteam in Stade beschlossen, dass wir noch warten,

  wie sich die Situation entwickelt. Für die Kinder soll die Erstkommunion

  ein Fest werden. Sie möchten Verwandte und Freunde einladen.

  Der Gottesdienst soll nicht hinter Masken stattfinden und ohne Gesang

. Wenn wir absehen können, dass das alles wieder möglich ist,

  dann brauchen die Familien auch noch etwas Vorlaufzeit, um alles

  zu planen. Und die letzten thematischen Einheiten für die Kids

  müssen auch noch gemacht werden. Dafür werden wir ihnen und uns

  dann   3 Monate Zeit geben. Ähnlich sieht es natürlich mit den Gruppen

  in Bremervörde und Hemmoor aus. Auch da sind wir auf der Suche

  nach guten und für die Kinder feierlichen Lösungen.

 

 

   Sie spüren und erleben es sicherlich auch selber: es braucht eine

   Planungszeit und für manches eine Planungssicherheit und das

    macht es so schwierig.

    Andererseits kann ich dadurch eine neue Spontanität lernen.

    Vielleicht ist das etwas für die kommenden Ferienwochen. Einfach

   auf das reagieren, was sich mir gerade anbietet. Ob ich dafür

   „gestrickt“ bin…? Lassen wir uns leiten und vertrauen darauf, dass es

    da noch jemanden gibt, der mit geht und möchte, dass ich ein Leben

    in Fülle habe - eine Fülle, wie er sie für mich bereithält. Und die kann

    dann vielleicht durchaus überraschend sein.

 

Einen guten Start in die Ferienzeit wünscht Ihnen allen


    Timm Keßler










Netzwerk Nächstenliebe

In Situationen wie der momentanen wird deutlich, wie wichtig Solidarität und Nächstenliebe ist. Die Gefahr für alle erhöht sich durch Egoismus. Wir alle müssen Einschränkungen durch Sicherheitsmaßnahmen hinnehmen und freiwillig empfohlene Beschränkungen vornehmen.

Zeigen wir uns solidarisch in den Supermärkten, damit Desinfektionsmittel nicht gehortet werden, sondern vor allem Ware für Risikogruppen übrigbleibt.

Zeigen wir uns solidarisch im Verzicht auf Hobbies und Aktivitäten, aus Rücksicht auf andere - auch wenn ich keine unmittelbare Gefahr sehe.

Sein wir achtsam, indem wir uns und andere vor der Ansteckung schützen.

Seien wir achtsam und vermeiden den direkten Kontakt zu anderen.

Gemeinsam können wir auch in dieser Zeit dem christlichen Ideal der Nächstenliebe folgen. In welcher Form wir als Pfarrgemeinde Unterstützung anbieten wollen und wie Sie sich engagieren können, können Sie hier lesen.

 

Wir sind ansprechbar.

Wenn Sie jemanden zum Reden brauchen, wenn sie verwirrt und überfordert sind mit all den Nachrichten, Ängsten und Sorgen, schreiben Sie uns gerne oder rufen Sie an.

 Wir hören Ihnen gerne zu, schreiben mit Ihnen, schicken Ihnen gute Nachrichten oder zünden für Sie und Ihre Lieben eine Kerze an.

 Melden Sie sich! Sie sind nicht allein.  04141/9913932 (Pfarrer Keßler)

0176/71122826 (A.-L. Passior)  oder  0170/4569572 (R. Vornholt)

Unterstützung durch Einkaufsdienste

Menschen, die zur Risikogruppe dazu gehören oder in Quarantäne sind, können sich gerne bei uns melden, um Unterstützung zu bekommen. Wir organisieren gerne Einkäufe, soweit das möglich ist.

Menschen, die sich vorstellen können, Einkaufsdienste mit zu übernehmen, können sich gerne auch bei uns melden.

anna-lena.passior@heilig-geist-stade.de oder 0176 71122826

 Corona und psychische Gesundheit

Für Menschen mit Depressionen, Angsterkrankungen oder anderen psychischen Erkrankungen kann die derzeitige Situation sehr schwer sein.

Was wir füreinander tun können:

Meldet euch bei Familienmitgliedern/Freund*innen, die psychisch erkrankt sind, bleibt im Kontakt. Fragt nach, wie es ihnen geht. Seid für sie da. Bietet Gespräche an. Schreibt ihnen liebe Nachrichten. Durchbrecht die Isolation. Seid solidarisch!









  



























    

 

 

Mein altes Handy für Familien in Not

Im letzten Jahr zum Gemeindefest starteten wir mit MISSIO die Althandy-Sammelaktion. Inzwischen konnten schon 2 Umzugs-kartons mit alten Handys an MISSIO geschickt werden.

Prälat Dr. Klaus Krämer schreibt uns daraufhin u. a.:

…Danke dafür, dass Sie mit uns gemeinsam ein Zeichen setzen gegen den Missbrauch an Mensch und Natur. „Wenn wir uns nicht nur digital vernetzen, sondern alle Hand in Hand gehen“ – so der Papst am Inter-nationalen Tag der Erde 2016 – „werden wir dieses Wunder sehen: das Wunder einer Wüste, die zum Wald wird….“. Danke dafür, dass Sie ein Stück des Weges in unserer Aktion mit uns gemeinsam gehen.

Die Sammelaktion geht weiter.

Althandys können in allen drei Pfarrbüros abgegeben werden.